5671 Fremde Götter.... Zeremonien.... Schale - Kern.... Wahrheit....

9. Mai 1953: Buch 62

Allen Menschen möchte Ich die Wahrheit zuführen, um ihnen zur Seligkeit zu verhelfen, doch zumeist finde Ich Widerstand, weil Mein Gegner ebenso bemüht ist, Unwahrheit zu verbreiten, um sich und seine Macht zu stärken. Wer um die Zusammenhänge weiß, um den Kampf zwischen Licht und Finsternis, um die Gegnerschaft Meines einstigen Lichtträgers, wer um die Bedingungen weiß, die den Zusammenschluß mit Mir herbeiführen, der weiß auch, warum die Wahrheit stets angegriffen wird, warum die große geistige Finsternis auf Erden ist, die gleichbedeutend ist mit völliger Erkenntnislosigkeit, mit verwirrtem Denken und irregeleiten Ansichten der Menschen. Er wird auch verstehen, daß Mein Gegner ständig die Dunkelheit zu verstärken sucht, daß er nicht nachläßt, die Menschen zu blenden, und ihm dafür kein Mittel zu schlecht ist, wenn er die Wahrheit dadurch untergraben kann.

Und er wird immer solche Mittel anwenden, die gut und fromm erscheinen, weil er vorerst die Menschen täuscht, damit sie sein Treiben nicht erkennen sollen. Gerade die Menschen, die er zu verlieren fürchtet, sind seinen trügerischen Absichten ausgesetzt, und er hat dann bei ihnen ein leichtes Spiel, wenn sie wohl äußerlich, aber nicht tief innerlich verbunden sind mit Mir, wenn sie also einen Hang haben nach Äußerlichkeiten, die oft Begleiter sind von religiösem Wirken, von einem sogenannten Gottesdienst, der aber mehr Götzendienst ist, weil die tote Materie zuviel Beachtung findet und weil die "Schale" mehr als der Kern den Menschen berührt. Verstehet es.... wo sich der Mensch in sein Inneres versenkt, sich abschließt von der Welt und seine Augen auf Mich allein richtet, dort können keine Trugbilder seine Sinne umgaukeln, dort kann kein Lügengeist Zutritt finden, denn dort bin Ich und schütze Meine Kinder vor Irrtum und Blendwerk Meines Gegners. Wo aber diese innere Sammlung fehlt, wo die Augen wohlgefällig ruhen auf Äußerlichkeiten, wo Zeremonien vollzogen werden, wo aus dem Reiche der Materie sich das Geistige hervordrängt, dort sind auch die Einwirkungen auf die Seele unrein, und sie machen die Seele empfänglich für allerlei Trugbilder und Blendlichter, denn alles, was von außen Eingang hat zu den Menschenherzen, bringt unreine Strömungen mit und verwehret Mir gleichsam den Zugang zum Herzen, das nun angefüllt ist mit solchen Geistesströmungen, die von dem ausgestrahlt sind, der Herr der Materie ist und der sich auch behaupten will im Herzen der Menschen.... Und dieser äußert sich auch so offensichtlich, wo ihm dazu Gelegenheit geboten ist, daß er erkannt werden kann von Mir ergebenen Menschen, aber von den oberflächlichen Anhängern anerkannt wird als Vertreter Meines Reiches.... Er hat große Macht, und besonders in der Zeit des Endes, aber er braucht immer dazu die Zustimmung der Menschen, er kann sich nicht äußern in einem Gebiet, das von Mir bewohnt ist, wohl aber dort, wo die Welt noch im Vordergrund steht.

Dort ist sein Reich, dort richtet er Unheil an, wo er nur kann. Und es gibt nur ein Gegenmittel.... die innige lebendige Verbindung mit Mir, die all sein Wirken ausschaltet und unmöglich macht. Wo Ich Selbst zurückgestellt werde, wo man gleichsam andere Götter neben Mir hat, dort hat er schon gewonnenes Spiel, denn er selbst schaltet sich dann ein eben als einer der Götter, weil er Mich verdrängen will, weil er Mir den Kampf angesagt hat, weil er Mich entthronen will, was ihm aber ewig nicht gelingen wird. Denn Ich bin die Wahrheit, und Ich werde die Wahrheit den Menschen zuführen, die eines guten Willens sind.... Diese werden stets die Wahrheit vom Irrtum und der Lüge zu unterscheiden wissen, weil sie lebendig mit Mir verbunden sind....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

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