5590 Plötzlicher Abruf....

30. Januar 1953: Buch 61

Keiner weiß, wann seine letzte Stunde gekommen ist, und keiner weiß, in welchem Zustand er eingeht in das geistige Reich; doch ein jeder kann sich bemühen, so zu leben, daß er die letzte Stunde nicht zu fürchten braucht. Und weil die Menschen nun gedankenlos dahinleben, weil sie nicht daran denken, wie schnell sie abgerufen werden können, weil sie sich nicht mehr besinnen auf ihre Lebensaufgabe und nur für diese irdische Welt leben, werden sie des öfteren gemahnt an das Ende durch den plötzlichen Abruf von Mitmenschen, der sie doch für kurze Zeit dessen gedenken lässet, was auch ihnen bevorsteht und sehr bald bevorstehen kann. Alles geschieht, um die Menschen anzuregen zum Nachdenken, und so das eine ohne Wirkung ist, kommt etwas Gewaltigeres, das die Menschen aufschreckt und sie die Nichtigkeit des irdischen Lebens erkennen lässet. Und wer aufmerket, der sieht es, wie alles nur auf das Ende hinweiset, wer aufmerket, der erkennet auch die Zeichen der Zeit, den geistigen Tiefstand der Menschen und die Dringlichkeit einer Hilfeleistung, sollen sie nicht alle verlorengehen. Doch was den einen nachdenklich stimmen kann, daran geht der andere achtlos vorüber.... was auch geschieht, es berührt ihn nicht, und diese sind es, denen sichtlich ein irdisches Wohlleben beschieden ist. Doch wundert euch dessen nicht, denn sie haben ihren Lohn dahin.... Sie werden auf Erden reichlich bedacht, weil sie dann nichts mehr zu erwarten haben, sie werden von unten versorgt mit allem, was sie begehren.... Und diese beneidet nicht, denn ihr Los ist wahrlich nicht erstrebenswert. Doch sie werden es sein, die sich gegen alles stellen, was zu Gott, auf das Ende und auf das Gericht hinweiset.... Sie werden hetzen und aufreizende Reden führen, denn sie stehen unter dem Einfluß des Satans, der in der letzten Zeit überaus regsam sein wird. Sie werden auch dem beistimmen, der Gesetze erläßt gegen die Gläubigen, sie werden ihn stärken in seiner Macht und darum auf Erden hoch und in Ehren stehen und alles besitzen, was sie erstreben, doch ihre Seelen sind teuflisch und können daher auch nur den Lohn erhalten, der ihnen zusteht. Es wird der Wohlstand auffallend sein, wie aber auch die Not und das Elend derer, die Gott treu sind und dies bekennen müssen offen vor der Welt.... Doch dessen sollet ihr Menschen achten, daß es ein untrügliches Zeichen ist des nahen Endes, wenn der krasse Unterschied offen zutage tritt, und dann harret geduldig aus, denn dann ist auch bald der Tag eurer Erlösung gekommen.... Noch vieles wird geschehen, um die Menschen aufzurütteln, und jeder nachdenkende Mensch wird sich besinnen und sich noch wandeln, doch die Menschen, an denen alles spurlos vorübergeht, die werden es büßen müssen endlos lange Zeit, daß sie ihre Ohren verschlossen halten allen Mahnungen und Warnungen von oben; sie werden das Los auf sich nehmen müssen, das sie anstreben.... sie werden selbst zur Materie werden, die allein sie begehren....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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