5391 Gottes Wort kann verunstaltet werden.... Willensprobe....

13. Mai 1952: Buch 59

Lasset Meinen Geist in euch wirksam werden, dann wird es euch auch stets möglich sein, Meines Wortes rechten Sinn zu erfassen, und ihr werdet es erkennen, sowie es falsch gedeutet wird. Es muß aber auch jederzeit dem Menschen freistehen, gegen die Wahrheit anzugehen, ansonsten die Wahrheit zwingend wäre, Mein Gegner dann aber nicht die Macht entfalten könnte und also auch der Mensch nicht die Willensprobe ablegen könnte, die Zweck seines Erdendaseins ist. Wo Licht und Finsternis gegeneinander kämpfen, wird auch stets der Kampf sein zwischen Wahrheit und Lüge.... und soll dieser Kampf zum Austrag gebracht werden, dann muß der Mensch selbst den Ausschlag geben, er muß wählen zwischen Wahrheit und Irrtum und also auch Wahrheit und Irrtum vorgesetzt bekommen. Mein Gegner also wird stets zu verunstalten suchen, was Ich den Menschen als Wahrheit zuführe, und Ich werde ihn nicht hindern, weil der Mensch selbst sehr wohl die Wahrheit erkennen kann als solche, sowie es ihm ernst ist darum. Und der rechte Ernst gehört zur Ablegung der Willensprobe, zum rechten Entscheid. Es steht euch Menschen völlig frei, die Wahrheit zur Lüge zu verkehren, wie es euch aber auch möglich ist, die Lüge zu erkennen und zur reinen Wahrheit zu gelangen. Letztere ist das Licht, das in euch entzündet werden soll, das aber nicht in euch erstrahlen kann ohne euren Willen. Ist es also dunkel in euch, dann liegt es an euch selbst, die ihr doch der Dunkelheit entfliehen könnet und dies euer Erdenlebenszweck ist. Würde Mein Wort aber dem Einfluß Meines Gegners entzogen so, daß es jedem Menschen unverkennbares Licht geben müßte, so würde auf den Menschen ein Willens- und Glaubenszwang ausgeübt, es würde ihm Licht geben wider seinen Willen, und vom Ablegen einer Willensprobe könnte keine Rede sein. Und dennoch bleibt Mein Wort unabänderlich und stets das gleiche, nur kann sein Sinn recht oder falsch verstanden oder gedeutet werden. Niemals aber wird der Mensch ohne Licht bleiben, der Licht haben will.... niemals wird Mein Wort unverständlich bleiben dem, der es zu verstehen begehrt. In ihm wird Mein Geist wirken, und Ich Selbst werde ihn belehren, und er wird stets die Wahrheit erkennen, er wird Mein Wort recht verstehen, so wie Ich es verstanden haben will....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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