0935 Engel, der die Welt durchschreitet.... Naturerscheinungen.... Not - Sorgen.... Gedicht

29. Mai 1939: Buch 18

Und es geht ein Engel durch das Land, und sein Bemühen ist, den Menschen Licht zu bringen und sie von dem Abgrund, dem sie zusteuern, zurückzuhalten. Und so geschieht es im Auftrag des Herrn, daß die Welt große Dinge erlebet und sichtbar in Aufregung gehalten wird. Die Sonne bedecket sich und läßt nur selten ihre Strahlen zur Erde dringen, oder sie senget in großer Glut dort, wo es göttlicher Wille ist. Und die Erde wird heimgesucht in jeder Art; es vereinigen sich die Mächte des Himmels und der Erde, um durch jegliches Geschehen die Menschen aufmerken zu lassen. Und es sollen die Gemüter der Menschen belastet werden, auf daß sie Befreiung von diesem Druck ersehnen und selbst dazu beitragen, indem sie einander das Leben zu erleichtern suchen, wo es unerträglich erscheint. Und dieser Engel, der die Welt durchschreitet, gibt sich kund im Brausen des Sturmes, im Säuseln des Windes, in sengender Glut, in strömendem Regen, in Blitz und Donner und in jeglicher Naturerscheinung, in jeder Katastrophe.... denn alles dieses ist Gottes Wille und also nur durch Seine Zulassung den Menschen auferlegt. Und wo der menschliche Verstand auch versuchen möchte, die Zusammenhänge alles dessen sinnvoll zu erklären und zu begründen, dort ist immer noch nicht das Naturgesetz hinreichend genug erläutert, daß es ein Walten und Wirken der ewigen Gottheit ausschließt. Es ist der menschliche Verstand die Schranke, die sich aufrichtet und den Weg zur Gotterkenntnis versperrt. Denket weniger und glaubet mehr, und ihr werdet dennoch an Wissen zunehmen und bald einen reichen Schatz verbuchen können, und es ist dann dem Bemühen des beauftragten Engels gelungen, euch Erleuchtung zu bringen, wenn ihr allem Geschehen in der Natur um euch Beachtung schenkt und den Blick nach oben erhebet....

Not und Sorgen

(Dies nimm zur Kenntnis, daß in der Welt, die Sorge ihren Einzug hält.... daß unentwegt das Leid euch drückt, bis ihr empor zum Himmel blickt.... Denn in der kommenden Erdenzeit ist der nur gegen Leid gefeit, der immer nur auf Ihn vertraut.... Wer gläubig auf zu Ihm nur schaut, entgeht den Qualen und der Not, denn Er, als Herr über Leben und Tod.... Er wird euch helfen jederzeit, Er wird fernhalten alles Leid von dem, der Ihn um Schutz anfleht.... Er wird erhören das Gebet, wenn in der Not das Erdenkind den Weg zu seinem Vater find´t und Ihm zu dienen ist bereit.... Dies Kind bleibt Sein in Ewigkeit....)

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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