0924 Segnungen des tiefen Glaubens.... Erfüllung des Gebetes.... Wissen....

20. Mai 1939: Buch 18

Die Segnungen eines tiefen Glaubens werden die Menschen spüren, so sie in großer Not sind.... Wenn sie irdisch ohne Hilfe sind und sich im Vertrauen an die Göttlichkeit wenden, so ist ihr Glaube allein der Anker, der sicherste Rettung verheißt, und {so} es weiß der Mensch nicht, wieweit er oft selbst Anlaß ist, daß seiner Bitte um Hilfe entsprochen werde.... denn der mangelnde Glaube gefährdet die Erfüllung seines Gebetes, während ein fester, unerschütterlicher Glaube schon die Erfüllung in sich selbst ist, denn die an den Herrn glauben, sind Seine rechten Kinder, denen der Vater nichts versagt und somit leiblich und geistig ihren Bitten Gehör schenkt.... Es wird ein gläubiges Erdenkind auch nimmer seinen eigenen Willen voransetzen, sondern in allem Bitten und Flehen sich dem göttlichen Willen unterstellen und dankbar und ergeben alles aus des Vaters Hand entgegennehmen.... Und diesen lohnet der Herr ihren Glauben und läßt sie in Not und Elend nicht verlassen und hilflos. Und nun vermag der Mensch auch zu ermessen, daß ebendie Glaubenslosigkeit immer fühlbarer die irdische Not zeitigt.... er wird verstehen, daß die scheinbare Härte und Lieblosigkeit der Gottheit, die also auch Anlaß ist, daß der Mensch oft die Gottheit überhaupt ablehnt.... von der Menschheit selbst heraufbeschworen ist.... daß der Gott der Liebe nicht das Gebet derer erhören kann, die nicht tief gläubig bitten, sondern nur versuchsweise fordern, daß ihren Wünschen Rechnung getragen werde.... Es wäre dies eine Gefahr für den Menschen, denn es würde immer nur die Überheblichkeit, Glaubenslosigkeit und das rein materielle Denken fördern, anstatt zu vermindern, und in geistiger Beziehung nur verderbend sich auswirken; und so nicht der Mensch die Kraft des Glaubens erkennt und an sich selbst verspüret, bleibt ihm auch die geistige Frage ungelöst, denn er fasset erst, so er glaubet. Es sind geistige Ergebnisse irdisch nicht zu belegen, und nur der tiefe Glaube kann die Lücken ausfüllen, die der menschliche Verstand offenläßt, und im tiefen Glauben allein liegt auch die Macht, über menschliches Wissen hinaus weise zu werden. Jeder Gedanke, dem der tiefe Glauben zugrunde liegt, ist aufgenommenes Geistesgut und als solcher/s unbestreitbare Wahrheit, und so der Mensch also den Glauben auch zu jener Stärke bringt, daß er durch nichts erschüttert werden kann, gehen ihm unausgesetzt Gedanken zu, die nichts anderes sind als ihm übermittelte geistige Kraft, die in dem also gläubigen Erdenkind außergewöhnliche Fähigkeiten zur Entfaltung kommen läßt und sonach der Glaube allein Ursache ist, wenn der Mensch die undenklichsten Hindernisse überwinden und ihrer Herr werden kann, denn er besteht den Kampf mit Hilfe geistiger Kraft, die der Vater im Himmel Seinem Erdenkind zukommen läßt, weil es Ihm vollgläubig vertraut. Und es ist sonach ein jedes Gebet, das aus tiefstem Herzen kommt und ohne Zweifel zum Vater emporgesendet wird, ungemein segensreich, weil ebendann der Mensch im tiefsten Glauben steht und die Segnungen eines solchen Glaubens ihm zuteil werden in unbeschränktem Maße....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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