0741 Vaterworte....

10. Januar 1939: Buch 15

Des öfteren sollst du Meinen Geist suchen, Mein liebes Kind, und die wahre Erleuchtung wird dir werden jederzeit. Es kann der Mensch nicht fehlgehen, der in sich die Zugehörigkeit zu Mir empfindet, und ebenso verbinden sich alle Kräfte aus Mir mit dem, was aus Mir ist und zu Mir verlangt. Ein einziges Beispiel nur, daß fern von der Heimat das Kind in Liebe seines Vaterhauses gedenkt und schon der Gedanke an Vater und Mutter es im Geist bei ihnen weilen läßt, diese aber im gleichen Liebeverlangen nach dem Kind die weite Entfernung durcheilen und so nur eine räumliche Trennung dem Körper nach besteht, den beiderseitigen Gedanken aber und dem Geist in ihnen keine Schranken gesetzt sind, so daß sie jederzeit beieinanderweilen dürfen und der Liebe Kraft sich unverändert äußert. Ihr, die ihr von Mir ausgegangen seid und die Ich mit aller Liebe zurückerwarte, werdet dieser Liebe immer gewiß sein, und euer Herz soll darum nur immer verlangend Mir zugewandt sein, dann gibt es auch zwischen uns keine Grenzen....

Mit aller Innigkeit umfasse Ich Meine Kinder und will nur immer ihr Bestes.... sie beschützen in der Not, die im Erdenleben ihr Los sein muß, um Mich zu erkennen. Die Liebe des Vaters ist das Kostbarste, was sie im Erdenleben ihr eigen nennen dürfen, und sind sie sich derer bewußt, so geht alles Erdenweh nur traumartig an ihnen vorüber. Doch wie viele gehen durch das Erdenleben unbewußt der göttlichen Vaterliebe. Diesen wird das Leben zur Last, denn sie müssen allein tragen, was ihnen der Vater sendet.... sie erkennen Mich nicht, und Meine Liebeskraft kann ihnen nicht zufließen.... Des Lebens Sinn bleibt ihnen verborgen, rein mechanisch üben sie ihre irdische Tätigkeit aus, pflegen den Leib und leben im Taumel des Genusses.... Aber in innige Fühlungnahme zu Mir treten sie nicht, und Ich kann ihnen Meine Liebe immer nur in der Form von Kummer und Sorgen zuwenden, auf daß sie allein zu Mir finden, ungezwungen und völlig freien Willens. Und es ist deshalb so viel Not und Elend auf der Welt, weil die Zahl der Mich-Erkennenden immer kleiner wird und Meine Vaterliebe nur sich in solcher Not äußern kann, um Meine Kinder zum Erkennen zu leiten. Doch die Mich gefunden haben, sollen immer und immer ihren Geist zu Mir senden; jeder Gedanke, der Mir als Vater gilt, ist Kraft und Gnadenquell, und ihr selbst werdet daraus den größten Nutzen ziehen, denn Meine Liebe erfasset euch.... sie kennt keine Grenzen und erweckt in euch das Sehnen nach ewiger Vereinigung. Und euer Ende wird dann ein seliges sein....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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