0598 Antwort auf katholischen Geistlichen.... Gedicht....

28. September 1938: Buch 13

So, wie es dir aufgetragen wird, so sollst du deinen Weg wandeln auf Erden. Du stehst wohl in mancher Gefahr, doch sind solche zum Zweck der Kräftigung des Willens zugelassen von oben, und so bewege nur alle deine Sorgen im Herzen vor Gott, und überlasse dich Seinem Schutz, so erweisen sich alle diese Gefahren als klein und werden von dir siegreich überwunden. Und nun leihe dein Ohr der göttlichen Stimme und vernimm: Es wird der gleiche Weg allen denen gewiesen werden, die voreingenommen ihm heut ablehnend gegenüberstehen, und darum wisse, daß des Herrn Wille dich lenkte und du nur Seinen Auftrag ausführtest, der eine Leuchte auch jenen bringen sollte, die den Willen haben, stets das Rechte zu tun und zu lehren. Und wie oft wird daher sich der Geist Gottes noch auf die Menschen herabsenken.... Es wird die Wahrheit begehrt und gesucht werden, und es werden innere Seelenkämpfe den Menschen allerorten nicht erspart bleiben, und das ist es, was die ewige Gottheit bezweckt.... daß der Mensch seine Gedanken zu Gott erhebe und von Ihm das Licht der Wahrheit erbitte. So ihr euch nur immer gegenseitig belehret in der von euren Vätern übernommenen Lehre und nicht bedenket, daß der Herr allein euch reine Wahrheit verbürgt, bleibet ihr nur immer irrend.... Denn es hat der Herr alle Macht gelegt in Sein Wort, das von Ihm Selbst ausgegangen ist, nicht aber dieselbe Macht erstreckt auf nachträglich veränderte Lehre unter Seinem Namen. Wie vielfältig offenbart Sich der Herr Selbst und Seinen Willen, und wie wenig werden diese Offenbarungen angenommen. Seiner Lehre widersetzet sich der Wille der Menschen, und der Ruf aus der Höhe verhallt ungehört.... Und die wenigen, die ihm folgen, finden keinen Glauben bei den Menschen. Und so wird Sich nun die Gottheit noch sichtbarer äußern, und die Bereitschaft der Seinen wird Ihn unterstützen mit vollem Willen.... Es wird also keineswegs ein Akt völliger Willensentäußerung sein, sondern nur ein restloses Unterordnen dem göttlichen Willen aus eigenem Antrieb. Jedes Erlebnis des einzelnen sollte ihm Hinweis sein auf unaufhörliches Walten und Wirken der Gottheit.... So muß auch Gott dort Seine Kraft und Gnade austeilen, wo rein geistige und göttliche Probleme geklärt werden sollen. Und dies soll ein jeder bedenken und für sich in vollem Maß die göttliche Gnade in Anspruch nehmen, was allemal geschieht durch inniges Gebet. So der Herr euch das Gebet gegeben hat, so könnet ihr auch ohne Sorge sein.... Er hält, was Er verspricht, und verheißet denen Kraft, die Ihn darum bitten.... Suchet, so werdet ihr finden.... klopfet an, so wird euch aufgetan.... Wo wäre die Gottheit, Die ein Kind vergeblich rufen ließe um Hilfe.... Dieser Gott ist nur im Sinne derer, die Ihn nicht recht erkannt haben. Der Vater aber, Der das Kind ruft, neigt Sich jederzeit liebevoll ihm zu und lässet sein Gebet nicht unerhört. Und so ihr nicht vertrauet, kann euch nicht geholfen werden, im Glauben an Ihn liegt die Kraft und die Erfüllung des Gebetes. Habet Gott vor Augen und im Herzen.... Alles bergen diese Worte in sich.... Nehmet Einsicht in Seine Schöpfung, und ihr werdet Ihn gläubig aufnehmen in euer Herz.... Und könnet ihr Ihn mit dem Herzen erfassen, so erfasset Er auch euch mit aller Gewalt und lässet euch nicht mehr aus. Und dann begreifet ihr alles, was die Welt nicht begreifen kann.... Seine Güte, Seine Langmut, Seine Barmherzigkeit.... ihr erkennet eure Schwäche und werdet in ihr stark.... ihr seid von nun an geborgen am Vaterherzen.... Er schützet euch, daß ihr nicht strauchelt, und bleibet gleichfort in euch mit Seiner Gnade. Und darum sollt ihr nicht bangen, denn ihr seid unglaublich stark im Geist des Herrn. Er bedienet Sich eures Mundes, so ihr Ihm willig gebt euer Herz, und wer Ihm dienet mit ganzer Seele, ist sogestaltig Sein Werkzeug hier auf Erden. Er lenkt eure Schritte nach Seinem Willen, Er lässet euch reden nach Seinem Willen und erteilet euch auch Seine Macht, um Sein Wort zu bekräftigen. Und das ist Seine Liebe, die sich äußert durch ewige Zeiten.... die nach euch verlangt und nie aufhören wird bis in alle Ewigkeit....

(Hat sich dein Herz ganz stille Mir zugewandt.... Dann führet dich Mein Wille in das gelobte Land.... Für deine Erdentage soll sein dir Licht.... Auf daß es, Mir zu folgen, dir nicht an Kraft gebricht.... Den Weg zum ew'gen Leben geleit' Ich dich.... Und helf' Dir, daß dein Streben gilt ewiglich.... Nur der Verklärung Jesu.... als Gottes Sohn.... Dem alle Engel dienen an Seinem Thron.... Daß du jetzt und in Ewigkeit.... Nur Ihm zu dienen bist bereit.... Der alle Herrlichkeit dir einst enthüllt.... Der all dein Sehnen dann erfüllt.... Daß schau'n du darfst Sein Angesicht.... Daß du bei Mir dann bist im Licht.... )

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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