0249 Ohne Licht kein Leben.... Finsternis im Jenseits....

6. Januar 1938: Buch 5/6

Es wenden sich die geistigen Wesen an dich mit der Bitte um vollste Aufmerksamkeit für ihre Kundgabe. Denn der Herr hat angeordnet, daß du empfangest geregelte Lehren, so daß dein Geist nicht müde werde, entgegenzunehmen die göttlichen Wahrheiten. Darum verbinde dich allezeit vertrauensvoll mit der geistigen Welt, und lasse unsere Gedanken auf dich einwirken zur Ehre Gottes.... des Höchsten des Himmels und der Erde. Leben soll der Mensch, und das in Ewigkeit.... Doch leben heißt: im Licht stehen.... das Licht der göttlichen Gnade empfangen auf Erden.... dem Licht zustreben.... und in größter Lichtfülle, seinem Schöpfer nahe, in Ewigkeit verweilen. So hat der Herr es bestimmt, und sonach ist alles Leben auf Erden nur ein Streben danach, würdig zu werden, in strahlender Helligkeit dem Heiland nahe sein zu dürfen und sich so unendlich weit von der Finsternis und ihren dunklen Gewalten zu entfernen.... Denn der Heiland ist das ewige Licht.... Solches könnt ihr nur verstehen, wenn euch der Glaube erhebet aus der Dunkelheit des Geistes.... ihr könnet erst fassen, wie wunderbar die Kraft des göttlichen Lichtes ist, wenn euch nichts mehr bindet an das irdische Leben.... dann erst werdet ihr in vollstem Umfang erkennen, daß des Herrn Bereich durchstrahlt ist von göttlicher Liebessonne.... daß in diesem Reich sich vereinet alle Kraft und Herrlichkeit.... Jedes Wesen bedarf des Lichtes, um sich in dem Zustand der Glückseligkeit zu befinden, und leben wird nur der in Ewigkeit, der, dieser Glückseligkeit würdig, unausgesetzt im Lichtbereich der Göttlichkeit weilen darf.

Doch lichtlos im Jenseits zu sein bedeutet Tod.... Sogar das unwissendste, verstockteste Wesen erkennt den winzigsten Lichtstrahl als Erlösung aus der Not. Immer wird er trachten, dem Lichtstrahl nachzugehen, doch das Erkennen seiner Aufgabe im Jenseits ist ihm noch so unendlich schwer. Darum ist die Not derer im Jenseits, die in solcher Finsternis weilen, noch weit größer als das größte Elend auf Erden.... Denn auf Erden erweist euch der Herr immer wieder Seine Liebe, denn Er mahnet euch fortgesetzt durch Seine Diener.... Seine göttliche Liebe möchte euch bewahren vor dieser Finsternis.... sie möchte euch die endlos lange Zeit des Kampfes ersparen.... denn ein schwerer Kampf ist euch dort gewiß, bis ihr euch aus der Macht der Finsternis gelöset habt.... Unendlich beseligend ist es, dürfet ihr wandeln im ewigen Licht.... doch unsagbar leidvoll und bitter das Verweilen in der Finsternis. Hat euch Gott der Herr geschaffen als Teil des Lichts, so gab Er euch auch die Möglichkeit, in diesem zu verharren, doch aus eigener Schuld wendet sich das Erdenwesen von seiner Bestimmung ab, indem es den Lockungen der Unterwelt nicht widersteht und so immer mehr von seiner strahlenden Lichtkraft aufgibt und sich von den dunklen Mächten willenlos hinabziehen läßt. Darum birgt die Welt die größte Gefahr für die Erdenkinder, so diese nicht den himmlischen Vater um die Kraft anflehen, unbeschädigt durch das Tal der Prüfung hindurchgehen zu können während ihres Erdendaseins. Der Herr gibt ja so willig allen die Kraft, denn Er liebt Seine Kinder viel zu sehr, als daß Er sie ungekräftigt und ungewarnt den bösen Mächten überlassen möchte.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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