0190 Wirkung auf unwissende Geistwesen....

20. November 1937: Buch 5/6

Im Wechsel der Zeiten gestattet uns der Herr, dir mitzuteilen, was dir Freude machen soll.

Es gehen im Lande des Ewigen viele einher, denen du durch dein Streben vollkommen anderes Denken gelehrt hast. Leise und behutsam erscheinen sie in deiner Nähe und beachten alles, was du tust und denkst. Und auch in ihnen beginnt ein langsames Erkennen ihrer Lage und ihrer Bestimmung. Ihr Sinnen und Trachten ist nun darauf gerichtet, sich einzufügen und in Verbindung mit guten Geistwesen zu kommen. Für alle diese ist dein Wirken auf Erden schon von Segen geworden.... immer wieder kehren sie zu dir zurück und betrachten staunend die Möglichkeit der Verbindung von dir zum Jenseits. So mancher würde es dir erklären wollen, wie dein Beten und dein Streben auf ihn gewirkt hat.... Der Lichtstrahl, der von dir ausgeht, sobald unsere Verbindung hergestellt ist, zieht viele arme Seelen an.... sie sind noch mit der Erde verknüpft, und wo ihnen ein solcher Strahl leuchtet, dort finden sie sich zusammen.... Ein lieber Gedanke, den du diesen allen zuwendest, gibt ihnen immer wieder Hoffnung und Kraft, die Arbeit an sich selbst zu beginnen und sich der Göttlichkeit zuzuwenden in beginnendem Erkennen.

Was du schon diesen allein gibst, ist unendlich wertvoll und segenbringend. Manch einer möchte sich hervordrängen und dir seine Sorgen und seine Bitten anvertrauen, doch jetzt ist die Zeit noch nicht gekommen.... nicht für sie, und auch dir wollen wir nicht den Frieden stören. Wir handeln jetzt im Sinne des Herrn, daß wir dir nur geben möchten, was dir und deinem Seelenfrieden zuträglich ist. Doch könntest du die Schar derer sehen, die dein Bemühen mit Hoffen und Bangen verfolgen, so würde das allein schon dich antreiben, die Gelegenheit zur Verbindung mit uns auszunutzen, sooft du kannst.

Könnten wir nur recht oft so unmittelbar wirken an den Erdenkindern.... wie viel Segen würde das nach sich ziehen! Gläubig und vertrauensvoll darfst du dich immer uns zuwenden.... unzählige Seelen bangen gleich uns, daß du diesen Weg verlassen könntest, und soweit unser aller Kraft es vermag, stehen wir alle dir helfend zur Seite, darum kannst du mit großer Zuversicht dein Werk fortsetzen und brauchst nicht bangen, daß dir je unser Beistand entzogen werden könnte.

Die Liebe unseres Herrn und Heilands ist so unermeßlich, und immer ist Er bedacht, den Seinen Labsal und Kraft zu geben auf ihrem Pilgerweg zur wahren Heimat.

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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