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Examen de bienes espirituales....

Sea cual sea el bien espiritual que se os presenta, primero debéis examinarlo; de lo contrario, sabréis si estáis recibiendo la verdad o el error, y entonces os será de poca utilidad. Y solo podéis emprender este examen después de una íntima oración por la iluminación del espíritu y comparándolo con la Palabra divina que os llega desde lo alto. Solo cuando se reconoce una concordancia podréis aceptarlo sin dudar y comprometeros con ello. Pero esta concordancia debe ser reconocible; de lo contrario, no es de origen divino y podríais rechazarlo.

Quien acude a Dios Mismo en busca de apoyo, quien Le pide por iluminación de su pensamiento, no debe temer ser engañado, pues su pensamiento se guía de tal manera que toda la contradicción se hace evidente y puede reconocerla como error. Pero el adversario obra con astucia y malicia, y no duda en vestirse con la radiante apariencia de un ángel para extraviar a los seres humanos, pues él es un enemigo de la verdad. Él sabe que la verdad ofrece una imagen correcta de Dios y conmueve a los seres humanos a amarlo a Él.

Y esto es lo que trata de impedir, presentando así una imagen distorsionada de Dios, un Ser al que se debe temer pero no amar. Y solo a esto debéis prestar atención; si el amor de Dios es claramente reconocible, o si Dios, como juez despiadado, solo inspira miedo en los seres humanos. Entonces, tal doctrina puede rechazarse con seguridad por no provenir de Dios. La influencia del adversario de Dios se vuelve tan evidente que una aclaración no es difícil. Dios es un Dios de amor y misericordia. Y desea ser reconocido como Padre; por lo tanto, el amor también debe ser claramente evidente, y no debe ser retratado como un Dios vengativo o castigador. Pero si el amor de Dios es dudoso, entonces el bien espiritual que presenta una imagen de Dios que no deja reconocer el amor también debe ser cuestionado.

Pero no debéis aceptar ningún bien espiritual sin examinarlo, pues el adversario obra donde pueda, y a menudo intentará engañar incluso a quienes proclaman la verdad, para que ellos mismos comiencen a dudar de ella, que es precisamente su propósito. Porque odia la verdad, pues la desenmascara a él y a sus maquinaciones, y porque la verdad lleva irrevocablemente a Dios, lo cual intenta impedir por todos los medios. Y siempre habrá una lucha entre la verdad y la mentira, entre la luz y la oscuridad....

El adversario de Dios siempre intentará influir en los seres humanos de tal manera que les resulta difícil distinguir entre el error y la verdad, pero la oración seria a Dios pidiendo iluminación siempre los protegerá de aceptar o defender el error. Pues cuando se desea la fuerza de Dios, esta también actúa; da una luz a los seres humanos que brilla intensamente.... Porque Dios es Amor, y el Amor no se niega a Sí Mismo. Dios Mismo protege a Sus criaturas de las tinieblas a quienes anhelan estar en la luz.... amén

Traductor
Traducido por: Hans-Dieter Heise

Prüfen von Geistesgut....

Was immer euch auch zugetragen wird an Geistesgut, ihr müsset es erst einer Prüfung unterziehen, ansonsten ihr nicht wisset, ob ihr Wahrheit oder Irrtum empfanget, und dann das Geistesgut wenig Nutzen für euch haben wird. Und ihr könnet diese Prüfung immer nur vornehmen nach innigem Gebet um Erleuchtung des Geistes und Gegenüberstellung dem göttlichen Wort, das euch aus der Höhe zugeführt wird. Erst wenn Übereinstimmung zu erkennen ist, könnet ihr bedenkenlos annehmen und euch damit auseinandersetzen. Aber diese Übereinstimmung muß sich erkennen lassen, ansonsten es nicht göttlichen Ursprungs ist und ihr es ablehnen dürfet. Wer nun Gott Selbst um Unterstützung angeht, wer Ihn um Erleuchtung seines Denkens bittet, der braucht nicht zu fürchten, getäuscht zu werden, denn sein Denken wird so geleitet, daß ihm jeder Widerspruch auffällt und er ihn als Irrtum zu erkennen vermag. Aber es arbeitet der Gegner mit viel List und Tücke, und er scheut sich nicht, sich in das Lichtgewand eines Engels zu kleiden, um den Menschen Irrtum zu bringen, denn er ist ein Feind der Wahrheit. Er weiß es, daß die Wahrheit ein rechtes Bild gibt von Gott und die Menschen dazu bewegt, Ihn zu lieben. Und das sucht er zu unterbinden und bringt daher ein verzerrtes Bild von Gott, Der nur zu fürchten, aber nicht zu lieben ist. Und darauf allein schon müsset ihr achten, ob die Liebe Gottes klar zu erkennen ist oder Gott als unbarmherziger Richter nur Furcht erweckt bei den Menschen. Und dann kann eine solche Lehre unbedenklich abgelehnt werden als nicht "von Gott" stammend.... Dann tritt das Wirken des Gegners von Gott so offensichtlich in Erscheinung, daß eine Klärung nicht schwer ist. Gott ist ein Gott der Liebe und des Erbarmens.... Und Er will als Vater erkannt werden, also muß auch die Liebe klar ersichtlich sein, und Er darf nicht als ein rächender oder strafender Gott hingestellt werden. Ist aber die Liebe Gottes zweifelhaft, dann ist auch das geistige Gut anzuzweifeln, das von Gott ein Bild gibt, das Liebe nicht erkennen läßt. Doch ungeprüft sollt ihr kein Geistesgut annehmen, denn der Gegner Gottes wirket, wo er kann, und er wird gerade die Wahrheitsträger oft zu täuschen suchen, auf daß sie selbst zu zweifeln beginnen auch der Wahrheit gegenüber, was er bezweckt. Denn er haßt die Wahrheit, weil sie ihn und sein Treiben entlarvt und weil die Wahrheit unwiderruflich zurückführt zu Gott, was er mit allen Mitteln zu unterbinden sucht. Und es wird immer ein Kampf sein und bleiben zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Licht und Finsternis.... Es wird immer der Gegner Gottes so auf den Menschen einzuwirken suchen, daß es diesem schwerfallen kann, den Irrtum von der Wahrheit zu scheiden, aber das ernste Gebet zu Gott um Erleuchtung des Geistes wird ihn immer davor schützen, den Irrtum anzunehmen oder ihn zu vertreten. Denn wird die Kraft aus Gott begehrt, dann wirket sie auch, sie schenkt dem Menschen ein Licht, das hell leuchtet.... Denn Gott ist die Liebe, und die Liebe versagt sich nicht.... Gott Selbst bewahrt Seine Geschöpfe vor der Finsternis, die im Licht zu stehen begehren....

Amen

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This is an original publication by Bertha Dudde