7121 Isolierung von Gott - Neubannung....

15. Mai 1958: Buch 76

Daß ihr Menschen keine Bindung mehr suchet mit dem geistigen Reich, macht sich stets mehr bemerkbar, und also isoliert ihr euch vollständig von Dem, mit Dem ihr euch zusammenschließen sollt während eures Erdenlebens. Und diese Isolierung bedeutet nicht nur eine zeitweilige Gottferne, sondern sie bestimmt wieder ewig lange euren Zustand, denn diese Isolierung trägt euch die Neubannung ein wieder in der festen Materie und somit den endlos langen Entwicklungsgang durch alle Schöpfungen der Erde. Während des Erdenlebens könnte so leicht der Zusammenschluß mit Gott hergestellt werden, weil Er euch immer wieder in den Weg tritt, weil Er Sich euch offenbart in mancherlei Weise. Ihr aber weichet Ihm aus, ihr wendet euch ab, wenn ihr aufgefordert werdet, eure Blicke zum geistigen Reich zu lenken, zu Dem, Der euch das Leben gab, Der als euer Vater von Ewigkeit erkannt werden will.... Ihr wendet eure Blicke der Welt zu, und alles Geistige bewertet ihr nicht. Und in diesem geistigen Tiefstand befindet ihr Menschen euch.... Hinweise auf das Ende und Ermahnungen zur Änderung eures Lebenswandels beachtet ihr nicht, weil die Welt euch fesselt; an den göttlichen Erlöser Jesus Christus glaubet ihr nicht, und ihr rufet Ihn daher auch nicht an, daß Er euch helfen möge, eure Erdenaufgabe recht zu erfüllen.... Ihr lasset euch auch nicht von Gott Selbst ansprechen, indem ihr Sein Wort zu hören begehret. Und wird es euch dennoch nahegebracht, so verhallt es an euren Ohren, und eure Seelen ziehen keinen Segen daraus. Aber die Welt schenkt euch, was ihr begehret von ihr, und darum bleibt ihr auch der Welt treu zu eurem Schaden, denn die Welt wird euch in den Abgrund reißen, weil sie das Bereich dessen ist, der euch nicht freigeben, sondern euch verderben will. Dennoch werdet ihr angesprochen von Gott bis zum Ende, und jederzeit wird es dem einzelnen möglich sein, sich Ihm zuzuwenden, wenn er nur den ernsten Willen hat, das Erdenleben nicht vergeblich gelebt zu haben. Und er wird immer wieder zur Besinnung seiner selbst kommen können, weswegen auch noch vieles geschehen wird, was die Menschen aus ihrer Ruhe bringt, es wird noch so mancher in einer Form durch das Schicksal angesprochen werden, die ihn bedenklich macht, und es wird Gott auch jedem offensichtlich nahetreten und ihn anreden durch Not und Krankheit, durch Unglück und Sorgen.... Denn Er gibt keine Seele auf und sucht sie noch zu erretten vor dem Ende. Aber das Ende ist auch unwiderruflich festgelegt, und bis zu jenem Tag also ist gleichsam noch eine Gnadenfrist für jene, die den Weg zu Gott noch nicht gefunden haben. Und in dieser Gnadenfrist könnten noch viele Menschen Ihn finden, denn die Vergänglichkeit der Welt und ihrer Güter wird ihnen so offensichtlich gezeigt werden, daß sie wahrlich zu anderem Denken gelangen und auch ihre Lebensführung wandeln und die Blicke dem unvergänglichen Reich und dessen Gütern zuwenden könnten, denn gewaltige Zerstörungen werden in dieser Zeit noch vor sich gehen, von denen sich die Menschen nichts träumen ließen. Aber der Geisteszustand der Menschen in dieser Zeit duldet keine Rücksichtnahme mehr, und da die Liebe Gottes jedes Mittel anwendet, das noch Hilfe verspricht, wird Er auch solche Mittel nicht unversucht lassen, die des Menschen Denken erschüttern können, wenngleich der Wille eines jeden einzelnen frei bleibt und daher auch solche Geschehen wirkungslos an den Menschen vorübergehen können. Aber jeder Mensch bereitet sich selbst das Los, dem seine Seele entgegengeht.... Seligkeit oder erneute Bannung wieder auf endlos lange Zeiten....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

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