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Themenheft: 71/3 Jesus sagt ... "Wachet und betet!"

4595 Gegenwart Gottes.... Stimme des Vaters.... Rechte Kinder....

24. Mar 1949: Buch 53

Ich bin bei euch, so ihr Meine Stimme vernehmet gedanklich oder auch tönend, wie es eure Seelenreife gestattet. Und Meine Gegenwart müsset ihr fühlen, ansonsten es keine lebendige Verbindung ist, die ihr mit Mir eingegangen seid durch das Gebet. Und so werdet ihr auch die Überzeugung gewinnen, daß ihr euch in göttlicher Obhut befindet, daß nichts Schlechtes an euch herantreten kann und daß ihr sonach Meine Schützlinge seid. Wer sich dessen nicht bewußt ist, der zweifelt an Meiner Gegenwart und also an Meinem direkten Wirken an und in euch, der hat auch keinen Teil an Mir, der steht Mir fern durch seine Abwehr, die sein Unglaube ergibt. Wer nach Mir verlangt, der besitzet Mich auch, wer an Mir zweifelt, hindert Mich selbst, ihm nahezutreten. So schafft ihr Menschen euch selbst das Verhältnis, in dem Ich zu euch stehe. Der Gott der Liebe ist immer bereit für euch, so ihr Ihm Zutritt gewähret in euer Herz und so ihr also Mich aufnehmen wollet, brauchet ihr nimmermehr zu fürchten, daß sich Mein Gegner eindrängt, also bestimmt ihr selbst durch euren Willen den, der von euch Besitz nimmt. Und ihr werdet keineswegs die Beute des Satans sein können, solange ihr Mir zustrebt und Mir zu dienen willig seid. Die Menschheit ist geistig blind, sie fasset nicht das Wunder, das sich vollzieht, wo Mein Wort aus der Höhe zur Erde geleitet wird. Und wo Ich also wirke, tritt die Welt hinzu und möchte das Licht aus den Himmeln verlöschen, sie kann den strahlenden Glanz nicht vertragen und sucht, ihn zu verdunkeln. Wo Ich wirke, dort lauert Mein Gegner auf Gelegenheit, Schatten auf das Licht zu werfen, und der Wille des Menschen leistet ihm Vorschub. Das rechte Licht scheuen sie, den Irrlichtern aber jagen sie nach, und sie sind bald nicht fähig, ein rechtes Licht vom Irrlicht zu unterscheiden. Mein Geist würde sie aufklären, so sie nur dessen achteten, was das Herz ihnen kundtut. Sie aber lassen nur den Verstand sprechen, und dieser führet sie falsch. Und so wird nur der sein Ziel erreichen, der durch das Herz sich von Mir belehren lässet, der gläubig ist wie ein Kind und also auch die Stimme des Vaters erkennt, mag sie ihm direkt oder durch Boten ertönen.... immer ist es Mein Wort, das den Menschen Kunde geben will und zeuget von Mir. Wer dieses Mein Wort nicht erkennt, der ist nicht Mein, er hat nicht Mich zum Vater, sondern den, der wider Mich wirket, der die Kinder vom Vaterherzen abdrängen will und der auch große Macht hat, so sich das Kind vom Vater isoliert, so es Ihm abtrünnig wird. Fallet nicht jenem zum Opfer, sonst ist euer Wille geschwächt, und euch kann nur geholfen werden durch innigste Verbindung, durch bewußtes Streben nach Meiner Gegenwart und bedingungsloser Unterwerfung eures Willens. Dann wird euch das Treiben Meines Gegners offenbar werden, und Meine Liebe wird den Sieg davontragen, denn sie gilt euch, solange ihr auf Erden weilet und auch in der Ewigkeit....

Amen

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