7232 Bedrängungen in der Endzeit....

16. Dezember 1958: Buch 76

Je näher das Ende ist, desto mutloser werdet ihr Menschen sein, denn auch das liegt an der Zeit und ihren Erscheinungen, daß eine geistig eingestellte Seele alles empfindet wie eine Last, daß sie die ungeistigen Strömungen spürt, daß sie empfänglich ist für den Einfluß des Gegners, selbst wenn sie ihm nicht erliegt. Aber sie spürt alles als Pein, was sich nicht im Rahmen göttlicher Ordnung bewegt, und da die Menschen mehr oder weniger aus der Ordnung herausgetreten sind, ist ein solcher Zustand auch nicht wirkungslos, und die Wirkung betrifft immer die Seelen, die in der Ordnung zu bleiben wünschen. Es gehört ein starker Glaube dazu, auch von solchen Einflüssen unbeeindruckt zu bleiben. Es muß der Mensch eine so feste Bindung haben mit seinem Gott und Vater von Ewigkeit, daß er gleichsam über allem steht, was um ihn herum vorgeht, weil er gleichzeitig Kraftempfänger ist von Gott und damit alles besiegt, was gegen ihn gerichtet ist. Aber die Mutlosigkeit nimmt zu mit näher-kommendem Ende.... Auch das soll euch schon zuvor gesagt werden, auf daß ihr dennoch stark bleibt im Glauben und euch nicht bedrücken lasset. Denn es werden auch für euch wieder Stunden kommen, da ihr beglückt und froh die Kraft Gottes spüret und plötzlich alles Finstere um euch verweht ist, weil der helle Liebestrahl Gottes durchbricht und euer Herz erfüllt. Aber an Prüfungen reich ist diese letzte Zeit, und auch das ist eine zugelassene Prüfung, um euch hinzutreiben zu eurem Gott und Vater von Ewigkeit, Dessen Kinder ihr seid, die ihr seid und bleiben wollet trotz aller Bedrängnisse und Anfechtungen durch den Gegner. Euer Vater kennt die Herzen Seiner Kinder, und wenn ihr euch dies nur bedenket, daß ihr bewertet werdet nach eurem Willen, dann könntet ihr schon in Ruhe allem begegnen, was euch widerfährt. Er weiß es, zu wem euer Wille gerichtet ist, und schon die Furcht allein beweiset dies, denn ihr fürchtet nicht den Vater, sondern die unbekannte Macht, der ihr nicht verfallen wollt. Und da euer Vater euer Herz kennt und euren Willen, wird Er euch auch nicht Seinem Gegner verfallen lassen, dessen könnet ihr gewiß sein. Darum werdet euch selbst klar, wovor ihr bangt.... Jede Bangigkeit ist Furcht vor einer starken Macht.... Der Gegner Gottes ist zwar stark, aber niemals Gott an Stärke überlegen.... und ist euer Wille Gott zugewandt, dann seid ihr auch im Schutz Dessen sicher vor Seinem Gegner, und ob er euch noch so sehr bedrängt. Ihr brauchet niemanden zu fürchten, sondern ihr brauchet nur zu glauben, daß ihr unter des Vaters Schutz steht.... und daß auch sein Einfluß an euch wirkungslos bleibt, weil ihr es nicht wollt, daß er Macht über euch gewinnt. Einer liebt euch, und Dessen Macht ist wahrlich stärker.... Haltet euch an den Einen, und lasset jede Furcht beiseite, und ihr werdet wahrlich immer stärker werden in eurem Glauben, ihr werdet auch das Ende nicht fürchten und jeden Tag aufs neue euch euren Vater im Himmel übergeben und unter Seinem Schutz und Schirm ruhig den Weg gehen bis zum Ende, denn der Vater verläßt nicht Sein Kind, das zu Ihm will ins Vaterhaus....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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