4790 Ich lebe und ihr sollt auch leben.... Licht und Kraft....

29. Nov. 1949: Buch 54

Ich lebe und ihr sollt auch leben.... Ich bin ununterbrochen tätig, und also sollet auch ihr eure Kraft verwerten, die ihr ungemessen von Mir beziehet, so ihr vollkommen seid. Leben allein ist Seligkeitszustand, Leben ist Freiheitsbewußtsein und Kraftbesitz, Leben ist einzig und allein begehrenswert, denn es schließet alles ein, was dem Wesen Seligkeit bereitet. Ich will euch das ewige Leben geben.... Verstehet ihr nun, welche Verheißung diese Worte in sich schließen? Daß Ich euch das Beste geben will, was ihr besitzen könnet? Verstehet ihr nun, daß Ich euch aus der Nacht des Todes erretten wollte durch Meinen Kreuzestod? Daß Ich euch erlösen wollte aus einem Zustand, der gänzlich dem Zustand des Lebens widerspricht? Die Nacht des Todes ist das Entsetzlichste, was einem Wesen aus Mir beschieden sein kann, es ist ein gefesselter Zustand in Kraftlosigkeit, es ist Meinem Urwesen entgegengerichtet, denn alles, was Mein Anteil ist, alles, was Zeichen Meiner Göttlichkeit ist, geht dem Wesen ab, so es in der Nacht des Todes verharrt. Es mangelt ihm an Licht und Kraft, Freiheit und Seligkeit, es ist ein gequältes, blindes, kraftloses Wesen, das zu ewiger Finsternis verurteilt ist, so es nicht aus freiem Willen das Leben anstrebt, das Ich ihm geben kann und will, so es nur Mir zustrebt. Ich lebe und ihr sollt auch leben, denn ihr seid Meine Kinder, Meine Geschöpfe, die einen Teil von Mir in sich tragen und die hervorgegangen sind aus Meiner Liebekraft, die Leben gebärt und immer wieder schöpferisch tätig ist. Und also will Ich nicht, was aus dem Licht hervorgegangen ist, in der Dunkelheit lassen, die es wohl selbst gewählt hat, die ihm aber keinen beseligenden Zustand einträgt. Ich will, daß Meine Geschöpfe zum ewigen Leben gelangen, daß sie sich Mir als dem unversiegbaren Leben angleichen und schaffend und gestaltend tätig sind gleich Mir, Der Ich unentwegt schöpferisch tätig bin, weil Leben niemals ein Zustand der Ruhe bedeutet, sondern ständiges Ausnützen der Kraft, deren Urquell Ich bin. Und also will Ich aus Meinem Quell auch Meine Geschöpfe speisen, Ich will sie mit Kraft versehen, daß auch sie tätig sind nach Meinem Willen, daß sie leben, gleich wie Ich lebe, und daß sie in ständiger Tätigkeit ihre Seligkeit finden, wie Ich es ihnen verheißen habe....

Amen

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