4538 Ausbreitung des göttlichen Wortes.... Sickerndes Wasser....

12. Januar 1949: Buch 52

Was euch zugeht von oben, ist bestimmt für alle Menschen.... Dies besagt vorerst, daß es jedem, der davon Kenntnis nimmt, zum Seelenheil verhelfen kann, daß es also für jeden Menschen ein Gnadenmittel bedeutet, das ihm den Aufstieg zur Höhe sichert, so er es nützet. Es wird nicht bei dem einen oder dem anderen seine Wirkung verlieren, so dieser nicht selbst die Wirkung unmöglich macht durch sein Verhalten oder seine Einstellung dem göttlichen Wort gegenüber. Es ist also in Wahrheit ein Quell, an dem sich jeder laben kann.... Es kann nun aber der Kreis, der davon Kenntnis nimmt, kleiner oder auch größer sein, je nach dem Tätigkeitswillen dessen, der es als Mein Jünger hinaustragen soll in die Welt. Mein Wort spricht für sich selbst, und wo es einmal Anklang gefunden hat, wird es auch wieder Verbreitung finden; Mein Wort wird nicht die Kraft verlieren, doch es erfordert eine rege Betätigung für Mich und Mein Reich, soll es große Verbreitung finden. Ihr Menschen könnet alle viel dazu beitragen, so ihr dessen Erwähnung tut, was an euch herangetragen wird. Und ein jeder wird dies auch von selbst tun, so er von Meinem Wort berührt wird im Herzen, dann drängt es ihn, das gleiche den Mitmenschen zu vermitteln, und es wirbt dann Mein Wort für sich selbst. In welchem Umfang es sich nun durchsetzet, hängt jedoch vom Willen der Menschen ab, ob sie sich belehren lassen und köstliche Gabe von oben in Empfang nehmen wollen. Denn der Wille ist frei und wird von Mir aus in keiner Weise beeinflußt....

Das Wort aus der Höhe wird weite Kreise ziehen, wenngleich der Ausgangsort auf der Erde versteckt von der Öffentlichkeit erscheint. Wie ein Wässerchen wird es nach allen Richtungen sickern und immer wieder durstende Menschen erquicken, doch die Welt achtet seiner nicht, und derer, die Gefallen daran finden, gibt es nur wenige, weil den Menschen anderes begehrlicher ist als Mein Wort. Immer nur einzelne nehmen es an, und darum wird die Wahrheit nur wenig Verbreitung finden, wenngleich Meine Jünger emsig arbeiten für Mich. Und so liegt es nicht an Mir, daß die Welt nicht Kenntnis nimmt von Meiner Gabe, von der Wahrheit, die allein ihnen Rettung bringt, sondern die Menschheit selbst will dies Licht nicht, sie will im Dunkeln bleiben und sucht eher das Licht zu verlöschen, als in den Lichtkreis zu treten.... Doch wo ein verlangendes Herz ist, leite Ich auch wahrlich den Gnadenstrom Meiner Liebe hin, denn Ich zeige Meinen Jüngern die Wege, die an ihrer Tür vorbeiführen, und überall klopfe Ich an durch jene. Und wo nur ein kleiner Spalt geöffnet wird, sickert das lebendige Wasser hindurch.... Wer also glaubt an Mein Wort, dem wird es nun ständig zuströmen und wieder weite Kreise ziehen, weil es ein Lebenswasser ist, das nie stillsteht und auch stets eine belebende Wirkung hat an dem, der sich seiner Wirkung hingibt.... Daß Mein Wort jedoch, an der Menschheit gemessen, so wenig Beachtung und Verbreitung findet, liegt am Widerstand des Menschen selbst, den Ich nimmermehr gewaltsam breche. Doch Gelegenheit biete Ich wahrlich genug, wer aber nützet sie?.... Einst aber wird bittere Reue sein bei allen, denen Ich Mein aus der Höhe gebotenes Wort zugeleitet habe und seine Abweisung erfuhr.... Denn es ist ein unschätzbares Gnadengeschenk, das Meine Liebe euch Menschen bietet, doch ihr erkennet nicht seinen Wert, weil ihr die Welt liebt und nach ihren Schätzen Verlangen traget....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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