2538 Gottes Güte.... Liebeskraft Gottes....

5. November 1942: Buch 33

Die Liebe Gottes zur Menschheit wird nicht nachlassen, solange die Erde besteht, und immer wieder wird der Menschheit Gelegenheit geboten, sich zu erlösen auf dieser Erde. Welche Zeitdauer dieses Erlösen benötigt, ist ganz und gar dem menschlichen Willen überlassen, wie er sich einstellt zur Liebe Gottes. Erkennt er diese an, so wird er sie auch zu erringen trachten und also alles tun, was Gott den Menschen zu tun vorschreibt. Und durch das Erfüllen des göttlichen Willens reifen die Seelen, und sie verringern die große Entfernung von sich zu Gott. Gott liebt Seine Geschöpfe, die Menschen, und will, daß auch Er erkannt wird als ein liebevolles Wesen, Das nichts fallenläßt, was in Ihm seinen Ursprung hat. Sowie der Mensch in dieser Erkenntnis steht, lebt er sein Leben bewußt und sucht auch seine Mitmenschen in den Stromkreis göttlicher Liebe hineinzudrängen, und er selbst sucht ein Leben zu führen in Liebe, weil er weiß, daß nur durch die Liebe ein Angleichen an Gott möglich ist und dieses Angleichen unbedingt erforderlich ist, um sich die Liebe Gottes zu erwerben. In der Liebe Gottes zu leben bedeutet einen vermehrten Kraftempfang und einen unaufhörlichen Aufstieg zur Höhe, denn die Liebe Gottes zieht alles an sich, was sich nicht wehrt, d.h. Widerstand leistet. Die Liebe Gottes zur Menschheit ist so groß, daß wahrlich alles von ihr erfaßt würde, so es diesen Widerstand nicht leistete. Doch wirksam ist die Liebe Gottes nur, so ihr kein Widerstand entgegengesetzt wird. Also ist es Gottes Bemühen, jeglichen Widerstand abzuschwächen, um ihn dann gänzlich aufzuheben. Widerstand aber leistet der Mensch so lange, wie er noch Verlangen trägt nach der Welt, also nicht ungeteilt sich seiner geistigen Aufgabe hingibt. So lange kann ihm nur die Lebenskraft zuströmen, die jedem Wesen zuströmt, solange es auf Erden weilt. Niemals aber kann ihm die Kraft der Liebe vermittelt werden, da sie nicht recht verwertet, also mißbraucht werden würde, solange das Streben des Menschen nicht Gott allein gilt. Jedes Zuwenden zur Welt bedeutet Widerstand gegen die ewige Gottheit, also Aussetzen dieser ihm zur Verfügung stehenden Liebeskraft. Die Liebe Gottes ist sonach das Einzig-Erstrebenswerte im Erdenleben, denn mit dem Empfang der Liebeskraft Gottes steigt seine Kraft ins unermeßliche und es wird der Mensch alles vollbringen können, weil Gott Selbst wirken kann, sowie der Mensch sich bedingungslos Ihm hingibt, also selbst seine Liebe Gott entgegenbringt und nun von der Liebe Gottes erfaßt wird, die ihn niemals fallenläßt. Immer und immer wieder tritt Gott an die Menschen heran, ihnen Seine Liebe darbietend, und immer wieder sucht Er, in ihnen das Bewußtsein zu erwecken, mit dieser Liebe untrennbar verbunden zu sein. Ist dieses Bewußtsein im Menschen erwacht, so tut er selbst alles, um sich dieser Bindung von Ewigkeit würdig zu zeigen. Er begehrt den Liebesstrom Gottes und drängt ihm entgegen; und Gott vermehrt alles zu Ihm Verlangende durch Sich Selbst, Er gibt Kraft, wo Kraft angefordert wird, und also äußert sich Seine Liebe immer als Kraft, die alles meistert.... die den Widerstand der Seele bricht, so der Wille des Menschen Gott zugewandt ist, die aber auch ein Überwinden der Erdennöte für den Menschen bedeutet. Denn wo Gottes Liebe ein Menschenkind erfaßt hat, geht dieses den Erdenlebensweg mit Seiner Unterstützung. Es überwindet die Materie, es verachtet die Welt und strebt nur nach der gänzlichen Vereinigung mit Gott.... mit der ewigen Liebe, Die sein Ausgang war....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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