0880 Prüfen dieses Werkes.... Hindernis und dessen Beseitigung....

23. April 1939: Buch 18

In äußerster Formvollendung des Satzbaues dieser Schrift und gleichzeitig tiefgeistigem Inhalt soll der das Werk Prüfende das göttliche Wirken erkennen und die göttliche Liebe daran ermessen können, die sich in dieser Weise den Menschen auf Erden zuneigt. Es kann gewissermaßen der Schluß daraus gezogen werden, daß es kein Hindernis gibt, das die Menschen auf Erden vom himmlischen Vater trennt, so es nicht von ihnen selbst aufgerichtet ist.... und daß dieses Hindernis jederzeit durch tätigen Willen des Menschen beseitigt werden kann und der Vater im Himmel Sich ihm offenbart. Es werden die sonderbarsten Gegenreden und Einwände getan werden, und man wird versuchen, eine natürliche Erklärung zu finden, weil man eine solche von den Menschen selbst herzustellende Verbindung mit der geistigen Welt absolut unmöglich hält, doch wer hellen Geistes ist.... wer selbst in Gottverbundenheit durch das Leben geht, der wird auch die Stimme Dessen erkennen, Der ihn leitet und lenkt. So er erkennt, daß nichts im Leben zufällig ist, wird er auch an der göttlichen Führung das Wirken geistiger Kraft erkennen.... er wird ohne Bedenken annehmen, so er sich und seine Seele dem Vater im Himmel empfiehlt und nicht aus eigener Kraft zu urteilen sich anmaßt.... Mit Gott alles, ohne Ihn nichts.... Wer Ihn zum Führer durch das Erdenleben erwählt, der wird wahrlich recht geleitet und nicht in Gefahr kommen fehlzugehen, und es ist sonach jeder Schritt vorgezeichnet und führt sicher zum Ziel. Die außerordentlichen Beweise göttlicher Liebe werden von den Menschen oft nicht erkannt deshalb, weil ihnen die Urteilskraft mangelt, die aber wieder nur durch tiefen Glauben erreicht werden kann. Wer noch blind ist im Geist, weil der Glaube und die Liebe in ihm tot ist, der wird auch nimmer ein gerechtes Urteil fällen können, denn dieser hängt der Welt noch zu sehr an und fasset nur, was Anteil der Welt ist, nicht aber die göttliche Sendung, die reinstes Geistesgut ist und somit nur erkennbar dem geistig strebenden, vollgläubigen Erdenkind, das in Liebe zum Vater auf Erden wandelt und von Ihm gestärkt und erquickt werden soll für diesen Lebensweg. Denn der Vater höret, wenn Sein Kind zu Ihm ruft und lässet sein Gebet nicht unerhört....

Amen

Dies ist eine Originalkundgabe von Bertha Dudde

Diese Kundgabe wird in keinem Themenheft erwähnt.

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