Quelle: https://www.bertha-dudde.org/de/proclamation/7515

7515 Eigentliche Bestimmung des Wesenhaften....

6. Februar 1960: Buch 79

Das sei euch allen gesagt, daß Ich euch nicht aufgebe, und ob ihr Mir noch solange Widerstand entgegensetzet.... Ihr seid aus Mir hervorgegangen, und ihr müsset unweigerlich wieder zu Mir zurückkehren, weil dies Urgesetz ist, daß Meine Kraft immer wieder dem Urquell der Kraft entgegendrängt, daß also nichts verlorengeht, was von Mir ist, sondern immer und ewig mit Mir verbunden bleibt. Und ihr seid Kraft aus Mir, die Ich einst ausstrahlte als Wesen, denen Ich eine Bestimmung gab: in Meinem Willen zu wirken und zu schaffen. Diese Bestimmung ist nicht erfüllt worden, was aber nicht ausschließt, daß sie einmal doch erfüllt werden wird, und wenn Ewigkeiten darüber vergehen.... aber die Urbestimmung dieses Wesenhaften bleibt bestehen, und dieser geht auch das Wesenhafte sicher einmal entgegen. Erst wenn die Kraft wirksam ist nach Meinem Willen und Meiner Bestimmung, wird sie ihren rechten Zweck erfüllen, während sie zuvor zu Mir-widersetzlichem Wirken genützt wird, was kein Dauerzustand ist und bleiben kann. Als Mensch nun kann sich das Wesen entscheiden, ob es sich Meinem Willen beugt und also seine Urbestimmung anstrebt oder weiter im Widerstand gegen Mich verharrt.... Als Mensch wird es vor die Probe gestellt, ob es wieder zu Mir als dem Kraftquell zurückwill oder ob es weiter von Mir entfernt verbleiben will, was dann weitere Schwächung der Kraft bedeutet, die dann nicht in dem Maße wirken kann wie einst, weil der Widerstand des Wesens eine volle Wirkung nicht zuläßt. Aber das Wesen selbst ist Kraft in sich, ansonsten es nicht bestehen könnte.... es ist die einst von Mir ausgeströmte Liebekraft, die sich nur in seiner Wirkung verringert hat, weil sie von Mir abstrebte oder auch weil das Wesen sich wehrte, Meine Liebe anzunehmen, und entsprechend also auch geschwächt ist. Und es kann daher auch nicht seiner eigentlichen Bestimmung gemäß schaffen und wirken, es ist ein mangelhaftes Geschöpf geworden, das ohne Unterstützung Meinerseits völlig kraftlos wäre. Da es aber einmal wieder zu Mir zurückfinden soll und dies im Stadium als Mensch sehr leicht geschehen kann, unterstütze Ich es auch in diesem Stadium ganz besonders.... Ich gebe Mich ihm zu erkennen als Ausgang seiner selbst, Ich rege es an, mit Mir die Verbindung zu suchen, und Ich erhelle seinen Geist, wenn der Mensch diese Verbindung gefunden hat. Ich zünde in ihm ein Licht an, daß er Mich als seinen Gott und Vater erkennen kann und daß er Mich auch zu lieben vermag, denn sowie er Mich zu lieben beginnt, kann Ich ihn wieder anstrahlen mit Liebekraft, und das bewirket, daß er Mir wieder von selbst zudrängt.... daß die von Mir einst ausgegangene Kraft zurückströmt zu ihrem Quell, daß das Wesen selbst den Zusammenschluß suchet mit Mir, daß die Kraft sich also wieder vereinigt und nun auch vereint wieder wirken kann.... Und da das Wesen sich Mir in Liebe wieder genähert hat, wird es auch nun in Meinem Willen schaffen und wirken, es wird nun seine Bestimmung erfüllen und tätig sein nach Meinem Willen, der jedoch nun auch der Wille des Wesens ist, weil dieses nun durch den Zusammenschluß mit Mir vollkommen geworden ist und bleiben wird in Ewigkeit....

Amen

Eine Originalkundgabe von Bertha Dudde (Symbolbild)