Quelle: https://www.bertha-dudde.org/de/proclamation/6031

6031 Geist der Verwirrung.... Ohne Liebe keine Wahrheit....

22. August 1954: Buch 65

Der Geist der Verwirrung arbeitet mächtig unter den Menschen. Die Wahrheit wird verdreht, irrige Ansichten als alleinige Wahrheit vertreten, über alle Probleme wird gestritten, und jede Meinung findet ihre Anhänger.... und also halten es die Menschen für unmöglich, aus allen diesen Lehren und Anschauungen das Rechte herausfinden zu können.... Sie halten es für unmöglich, zur Kenntnis der reinen Wahrheit zu gelangen. Und es wird auch immer schwerer sein für sie, die Wahrheit zu finden, weil die Grundbedingung fehlt, daß der Mensch ein Leben in Liebe führt. Und weil auf Erden die Liebe erkaltet ist unter den Menschen und noch mehr erkalten wird in der letzten Zeit vor dem Ende, darum wird auch immer weniger die Wahrheit unter ihnen vertreten sein.... es wird eine Verwirrung des menschlichen Denkens sein, wie es kaum jemals gewesen ist.... Und doch werden gerade die irrigen Ansichten mit Übereifer vertreten werden, denn das ist das Werk des Gegners von Gott, daß er ankämpft gegen das Licht, gegen die ewige Wahrheit, um seine Macht zu stärken, um die Menschen von Gott abzudrängen. Scheinbar nun hat der Gegner Gottes die Oberherrschaft, und es gelingt ihm, die Menschen stets mehr zu verwirren, doch grelle Lichtblitze durchbrechen auch das tiefste Dunkel der Nacht, und in ihrem hellen Schein wird ein Weg erkennbar, den der Verirrte betreten kann. Und vereinzelte Lichtträger erbieten sich zur Führung.... Dieser Weg ist der Weg der Wahrheit, der mitten durch die Wildnis führt, der Irrungen und Wirrungen aufdeckt, weil die Lichtträger alles Unwahre beleuchten und es offensichtlich werden lassen.... Die aber diesen Weg der Wahrheit gehen wollen, müssen die Voraussetzungen erfüllen, sie müssen sich die Liebe zum Lebensprinzip gesetzt haben.... Denn nur dann sind sie fähig, die Wahrheit zu erkennen als solche; dann nur ist es ihnen möglich, den Weg zu sehen und auch den Lichtträgern zu begegnen, an denen sie sonst vorübergehen, ohne sie zu beachten. Am Ende wird viel Irrtum sein, aber auch ein überaus helles Licht leuchten.... Denn wo Sein Gegner arbeitet als Herr der Finsternis, dort ist auch das Wirken Gottes offensichtlich, Der als Selbst Licht von Ewigkeit, die stärkste Finsternis durchbrechen kann und wahrlich nicht die Menschen im Irrtum, in der Dunkelheit, belassen wird, die ernsthaft nach der Wahrheit trachten.... Denn Er ist auch ein Herr über die Finsternis, und Er schenkt jedem Licht, der es begehrt....

Amen

Eine Originalkundgabe von Bertha Dudde (Symbolbild)