Quelle: https://www.bertha-dudde.org/de/proclamation/5570

5570 Gegenwirken des Satans, wo geistiges Streben ist....

4. Januar 1953: Buch 61

Der Gegner Gottes wird immer am Werk sein, wo für Gott und Sein Reich gearbeitet wird. Denn es geht um seine Macht, die im gleichen Maß geringer wird, wie die Seelen sich dem Reiche Gottes zuwenden. Und sein Wirken wird immer darauf hinausgehen, die Menschen in Zweifel zu stürzen, ihnen ein unwahres Wissen vorzusetzen und sich also der Menschen zu bedienen, die selbst nicht in der Wahrheit stehen, denn diese vertreten willig den Irrtum, und der Irrtum ist ein guter Boden für Gott-gegnerische Kräfte. Wer für das Reich Gottes arbeitet, der wird viele Gegner finden, denn Sein Reich ist nicht das, was die Menschen suchen und erwünschen.... Sein Reich bedingt Abkehr von der Welt und ihren Freuden, und wenige nur sind bereit dazu, die meisten aber bleiben der Welt treu und somit auch dem, der Herr dieser Welt ist. Wer nun aber das Reich Gottes verkündet, der stößt häufig auf Abwehr, und seine Arbeit ist oft erfolglos.... Das aber ist ein Zeichen, daß er Göttliches den Menschen bringen will, daß er angefeindet wird von der Überzahl der Menschen. Diese wollen Erfolg sehen, sie wollen greifbare Güter erwerben, sie wollen auf Erden hochstehen, und alles dieses bietet ihnen das Reich Gottes nicht.... und was es ihnen bietet, das verlangen sie nicht.... geistige Güter, die ihnen nachfolgen in die Ewigkeit. Die Welt wird immer stärker hervortreten, der Genußsucht und dem Wohlleben des Körpers wird gefrönt werden in übermäßiger Weise, und im gleichen Maße stumpft das Verlangen nach dem Leben der Seele ab, bis zuletzt ein kläglicher geistiger Leib die Erde verläßt, der nicht eingehen kann in das Reich Gottes.... Überall, wo geistig strebende Menschen sind, setzen die Gegenkräfte sich in Bewegung, denn der Gegner Gottes weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat. Aber sein Wirken vor dem Ende ist erschreckend, denn die Menschen gehen mit offenen Augen in sein Netz, sie folgen lieber ihm als den Boten Gottes, die Sein Reich verkünden den Völkern der Welt.... Denn Gott tritt nicht offensichtlich hervor, um den Menschen freien Willen zu lassen, Er ist aber zu erkennen, wenn man Ihn erkennen will. Denn Seine Boten bringen den Menschen Sein Wort, Seine Boten verkünden wieder die reine Lehre Christi, Seine Boten ermahnen zur Liebe und wollen den Menschen helfen, daß sie nicht blindlings in das Verderben gehen.... Gott und Sein Reich wird nicht mehr erkannt, Seine Boten werden abgelehnt, und der Lebenswandel der Menschen ist nicht nach dem Willen Gottes, er basiert nicht auf dem Gebote der Gottes- und der Nächstenliebe.... weil einer dagegenwirkt, der immer Erfolg hat dort, wo das Auge zur Welt gerichtet ist, weil ihm eher Gehör geschenkt wird als den Verkündern des Reiches Gottes. Dennoch sollen die Arbeiter im Weinberg des Herrn nicht müde werden und nicht fürchten die Kräfte der Finsternis.... Und ob es auch nur wenige sind, die Licht begehren, sie werden es erhalten und wieder Licht ausstrahlen, und es werden auch Strahlen in die Finsternis fallen und dort wieder einzelnen den Weg weisen, der zum Reich Gottes führt.... Es wird die Arbeit der Knechte Gottes nicht vergeblich getan sein, denn Er Selbst steht mit Seiner Liebekraft dahinter, und Er segnet jede Tätigkeit, die für Ihn und Sein Reich ausgeführt wird.... Und Sein Reich bleibt bestehen, wenn das Weltreich vergeht, Sein Reich nimmt alle auf, die es suchen, die nicht die Welt begehrten, sondern Gott sich zu eigen gaben, Der ihnen nun Sein Reich erschließet in aller Herrlichkeit....

Amen

Eine Originalkundgabe von Bertha Dudde (Symbolbild)