Quelle: https://www.bertha-dudde.org/de/proclamation/5335

5335 Besondere Mission: Kämpfen für die Wahrheit....

12. März 1952: Buch 59

Die Dienstwilligkeit bewirket, daß eure Mission von euch gewissenhaft ausgeführt wird und daß ihr treue Arbeiter seid in Meinem Weinberg. Und darum sind euch Aufträge erteilt worden, die nicht ein jeder erfüllen kann, die eine besondere Bereitwilligkeit voraussetzen und die von größter Bedeutung sind.... Ihr sollt kämpfen für die Wahrheit.... Die Liebe predigen ist wohl das Nötigste, weil ohne Liebe niemand selig werden kann, doch das Predigeramt kann von Geist-erfüllten Menschen verwaltet werden, auch wenn sie nicht kämpferisch befähigt sind.... zur Liebe anregen kann jeder, der selbst in der Liebe steht.... Der Kampf für die Wahrheit aber erfordert eine besondere Fähigkeit, ein Wissen um die Wahrheit und einen kämpferischen Geist, der sich für das Rechte und Wahre einsetzt, zudem aber einen überaus starken Glauben an Mein Wort.... denn vertreten kann der Mensch nur das, was er als Wahrheit erkennt, was für ihn ohne Zweifel ist, weil die "ewige Wahrheit" es ihm vermittelt hat. Um überzeugt für die Wahrheit eintreten zu können, muß sie vorerst ihn selbst überzeugt haben, und dazu wieder gehört ein Leben in Liebe.... damit Mein Geist in ihm wirken konnte. So auch muß die Liebe zum Mitmenschen ihn wieder antreiben, diesem die Wahrheit zuführen zu wollen, weshalb er nun gegen Lüge und Irrtum mit Feuereifer vorgeht.... Solche Knechte brauche ich auf Erden in der letzten Zeit vor dem Ende.... Und diese Mission ist so bedeutsam, daß Ich diesen Knechten ganz besonders beistehe, ihnen in jeder Weise das Feld zubereite, auf dem sie arbeiten sollen.... daß Ich ihnen beistehe in geistiger wie in irdischer Not, ihnen den Erdenlebensweg ebne und sie stärke und ansporne zu immer eifrigerer geistiger Tätigkeit, auf daß ihre Mission erfolgreich sei. Wo Lüge oder Irrtum ist, dort kann das Licht schwer durchdringen.... Wo der Acker mit Unkraut bewachsen ist, dort kann ein gutes Samenkorn sich nicht entwickeln, und der Acker ist gewissermaßen wertlos geworden für seinen Besitzer. Und darum müssen Meine Knechte diesen erst von dem Unkraut säubern, eine Arbeit, die überaus mühsam ist und Ausdauer und Kraft erfordert.... Wo Lüge und Irrtum sich festgesetzt haben in den Menschenherzen, dort kann nur mit rücksichtsloser Gewalt das Reinigungswerk durchgeführt werden.... es muß der Vertreter der Wahrheit schonungslos alles aufdecken, was der reinen Wahrheit widerspricht, und darum muß er selbst besitzen, was er dem Mitmenschen bringen will.... Nicht eigenes Gedankenprodukt soll er vertreten.... wenngleich auch dieses recht sein kann, wenn er von Meinem Geist erleuchtet ist. Doch ein ungewöhnliches Wirken Meines Geistes in ihm soll ihm die Sicherheit geben, mutig gegen Irrtum und Lüge vorzugehen. Und er wird hellen Geistes erkennen, wo Irrtum und Lüge ist.... er wird die reine Wahrheit entgegensetzen und sich nicht beirren lassen durch offenen Widerstand, durch Anfeindungen oder Verfolgung, er wird kämpfen mit dem Schwert des Mundes unerschrocken und völlig überzeugt, daß er selbst in der Wahrheit steht.... Ich brauche solche Knechte auf Erden, die niemanden fürchten und für ihren Herrn durchs Feuer gehen.... Ich brauche Menschen mit starkem Glauben und festem Willen, mit absoluter Wahrheitsliebe und Erkenntnis der großen geistigen Not, und wo Ich solche finde, leiste Ich zunächst die Vorarbeit, die Wahrheit ihnen zuzuleiten und sie mit der ihnen bestimmten Mission vertraut zu machen. Ich bilde sie aus zu rechten Vertretern ohne Furcht, Ich erhelle Selbst ihren Geist, damit sie klar erkennen, wo und wann ihr Eingreifen nötig ist, wo und wann sie der Lüge und dem Irrtum gegenüberstehen, um diesen öffentlich zu brandmarken.

Dieser Aufgabe ist nicht jeder Arbeiter in Meinem Weinberg gewachsen, weil die Gegenmacht schon zu stark geworden ist, weil die Menschen sich wohl fühlen in der Unwahrheit, weil diese ihnen ein bequemes Leben erlaubt, während die reine Wahrheit Selbstüberwindung fordert, die sie nicht aufbringen wollen. Darum muß Mein Knecht in der Erkenntnis dessen ohne Rücksicht die Folgen eines unrichtigen Denkens und auch die Folgen der Irrlehren aufdecken, und er darf sich nicht scheuen, den Vertretern des Irrtums die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Denn nicht eher kann guter Same ausgesät werden und zur Blüte gelangen, bis der Acker gereinigt ist vom Unkraut, das zu nichts nütze ist und schonungslos ausgerottet werden muß. Die Wahrheit muß und wird sich Bahn brechen, und darum will Ich jeden Wahrheitsträger segnen und seine Arbeit für Mich und Mein Reich unterstützen, wie Ich aber auch seinen irdischen Weg ebnen will, auf daß er ungehindert seiner Arbeit nachgehen kann, für die Ich ihn erwählt habe....

Amen

Eine Originalkundgabe von Bertha Dudde (Symbolbild)