Quelle: https://www.bertha-dudde.org/de/proclamation/5275

5275 Wahrheit.... Liebe und Glaube Bedingung....

18. Dezember 1951: Buch 58

Ich Selbst führe euch in die Wahrheit ein, Ich Selbst wandle den Zustand der Finsternis in einen Zustand des Lichtes in den Menschen, die das Licht suchen und Mich darum bitten. Die Welt ist voller Irrtum und Lüge, die irdisch gesinnte Welt liegt in völligem Geistesdunkel, sie weiß nicht, wo die Wahrheit ist, und sie hat auch kein Verlangen, sie zu besitzen. Trotzdem glaubt sie, inmitten der Wahrheit zu stehen, denn sie betrachtet alles als Wahrheit, was ihr dargeboten wird als solche. Die irdisch gesinnten Menschen glauben der Lüge und dem Irrtum und zweifeln die reine Wahrheit an, weil dies ihrer Gesinnung entspricht, daß sie verdunkelten Geistes sind und nichts recht erkennen können. Darum aber auch bekämpfen sie sich gegenseitig, so verschiedene angebliche Wahrheiten auftreten, und darum weisen die Menschen viel Geistesgut auf und können doch nicht vom Besitz der reinen Wahrheit sprechen. Dennoch.... wenn auch selten.... tritt die Wahrheit in Erscheinung.... und zwar dann, wenn Ich Selbst Mich einschalte, d.h., wenn ein Mensch Mich um Zuleitung der reinen Wahrheit bittet. Dann ist eine Möglichkeit geschaffen, völlig irrtumsfreies Geistesgut den Menschen zu vermitteln, die reine Wahrheit, gegeben von der ewigen Wahrheit Selbst. Ich führe euch ein in die Wahrheit.... Es geht in euch gewissermaßen die Sonne auf, denn die Wahrheit ist ein Licht, das von oben auf euch herniederstrahlt, das den Menschen beglücken muß, weil die Dunkelheit von ihm genommen wird, weil nun alles klar erkennbar ist und weil das geistige Bild, das sich nun dem geistigen Auge des Menschen bietet, ihn entzückt und mit allen Sinnen danach streben lässet. Das Sehnen und Streben eines Menschen ist nun auf das geistige Reich gerichtet, die irdische Welt verliert an Reiz, weil die geistige Welt sie ums Vielfache überstrahlt, weil dort der Ausgang des Lichtes ist, während die irdische Welt Anteil ist des Reiches der Finsternis. Wer einmal geistig zu schauen gelernt hat, der wird es ermessen können, welche erdrückende Wirkung die materielle Welt hat auf alles Geistige; die geistige Welt kann aber nur durch die Wahrheit enthüllt werden, und die reine Wahrheit kann nur von Mir ausgehen und dargeboten werden. Darum muß der Mensch, der in der Wahrheit zu stehen begehrt, bewußt die Verbindung mit Mir herstellen und sie nun in Empfang nehmen.... und die Fähigkeit dazu sich selbst erwerben durch Wirken in Liebe.... Diese Bedingung muß erfüllt werden, will ein Mensch von Mir eingeführt werden in die Wahrheit, denn durch die Liebetätigkeit erweckt er den Glauben in sich zum Leben, daß Ich Selbst Mich offenbare, und einen solchen Glauben lasse Ich niemals zuschanden werden. Durch Liebe und Glauben also gelangt der Mensch zur Wahrheit.... auf anderem Wege aber niemals. Darum ist die Wahrheit nur wenig auf Erden zu finden, denn auch die ehemals reinste Wahrheit wird verunreinigt, sowie der Mensch Liebe und Glauben vernachlässigt und dann weder die Wahrheit erkennen noch sie reinhalten könnte. Denn die Wahrheit bin Ich Selbst, und da Ich Selbst auch die ewige Liebe bin, kann nicht eines ohne das andere sein. Ich bin immer bereit, euch Menschen in die Wahrheit einzuführen, so ihr nur die Bedingungen erfüllt. Dann aber strahlt auf euch die Sonne des Geistes herab, und es wird licht und hell in euch, und alle Dunkelheit muß weichen....

Amen

Eine Originalkundgabe von Bertha Dudde (Symbolbild)