Quelle: https://www.bertha-dudde.org/de/proclamation/4409

4409 Ohne Gott keine Wahrheit.... Erleuchtung des Geistes....

18. August 1948: Buch 51

Es bleibt die tiefste Weisheit verborgen, so ihr sie nicht von Mir entgegennehmet. Was können euch wohl Menschen lehren, was könnet ihr wohl an Wissen von ihnen empfangen, so ihr Mich ausschaltet, also Mich nicht zuvor um Helligkeit des Geistes bittet, die euch gleichzeitig auch die Urteilskraft garantiert. Denn so euch von Mitmenschen ein Wissen dargeboten wird, müsset ihr euch erst befragen, welchen Ursprung dieses Wissen hat, und dann prüfet selbst, ob es wohl standhält eurer Kritik. Jeglicher Prüfung aber muß Mein Anruf vorangegangen sein, ansonsten ihr prüfet nur mit dem Verstand und ihr dann schwerlich die Wahrheit erkennet. Doch ausdrücklich muß Ich euch ermahnen, Mich im Geist und in der Wahrheit anzurufen.... Ihr Menschen machet es euch nicht klar, was dieser Ausspruch heißt. Ihr redet mit den Lippen oder auch in Gedanken, doch euer Herz ist nicht dabei, und ein solcher Anruf berühret nicht Mein Ohr.... So aber euer Herz dabei ist, dann sprechet ihr wirklich mit Mir, wie ein Kind mit dem Vater spricht. Dann ist jedes Wort von euch Leben, und dann höre Ich euch, weil es Mein Geist ist, der zum Vatergeist spricht und durch den Ich Meinem Kind Antwort gebe, und wahrlich so, daß sie ihm verständlich ist. Also kann Ich euch auch dann die tiefsten Weisheiten vermitteln, weil ihr fähig seid, sie zu fassen, denn Mein Geist wirket in euch. Ich will euch belehren und euch in aller Fülle ein Wissen vermitteln, das euch selig macht schon auf Erden. Ich will ein Licht in euch anzünden, dessen Strahlen ihr wohltätig empfindet. Nimmermehr aber könntet ihr solches von Menschen entgegennehmen, es sei denn, es wird euch das gleiche Wissen vermittelt durch Meine Boten, die auf Erden tätig sind in Meinem Auftrag. Diese aber führe Ich euch zu als Bestätigung dessen, was ihr gedanklich entgegennehmet durch den Anruf um Erleuchtung des Geistes. Denn auch sie sind von Meinem Geist belehrt, und was von Mir kommt, muß immer das gleiche sein und bleiben, und es wird auch stets erkannt werden als Wort des Vaters, das gleichen Ursprung hat. Wer also von Mir gelehret ist, der wird wahrhaft weise sein und die anderen Menschen belehren können, selbst wenn sie irdisch in hohem Weltwissen stehen. Das geistige Wissen kann nur der Mensch besitzen, den Ich Selbst belehre direkt oder indirekt, das geistige Wissen nimmt von Mir seinen Ausgang und strömt denen zu, die als Meine Kinder nach der Liebe des Vaters trachten, die nun in Form Meines Wortes zum Ausdruck kommt. Und so kann geistiges Wissen nur durch Mein Wort entgegengenommen werden, weshalb die Menschen in vollster Wahrheit stehen, denen Ich durch die innere Stimme Mein Wort zuleiten kann. Sie werden Mein Wort weitertragen, und dennoch muß auch nun wieder der Anruf im Geist und in der Wahrheit erfolgen, will der Mensch das ihm dargebotene Wort als Ausstrahlung Meiner Selbst erkennen, und folglich wird, wo Mein Wort empfangen wird, die Weisheit anzutreffen sein, ein Wissen, das in seiner Tiefe beseligend ist und das doch vollauf verständlich wird für alle, die nach der Wahrheit streben und sich vollgläubig Meiner Führung anvertrauen. Das von außen an den Menschen herangetragene Wissen aber muß völlig übereinstimmen mit dem direkt gebotenen Wort, ansonsten es abgelehnt werden muß als Irrtum von denen, die nach der Wahrheit trachten....

Amen

Eine Originalkundgabe von Bertha Dudde (Symbolbild)